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Deutschland bleibt durch einen 3:2-Sieg gegen die Ukraine in der Weltgruppe

Deutschland bleibt durch einen 3:2-Sieg gegen die Ukraine in der Weltgruppe

Fed-Cup in der Porsche-Arena in Stuttgart – das ist wie wir schon vor zwei Jahren erfahren durften, ein ganz besonderes Tennis-Highlight. Wenn es aber wie an diesem Wochenende im Relegationsduell gegen die Ukraine um den Verbleib in der Weltgruppe geht, darf man diesem Event als „Beinahe-Stuttgarter“ Tennisfan einfach nicht fernbleiben.

Also pilgerte die komplette Tennisfamilie an diesem Wochenende gen Stuttgart. Gänsehaut-Feeling kam dann beim Einmarsch der Nationalteams am Samstag auf. Und das gute Feeling sollte an diesem Tag kein Ende mehr nehmen.

Julia Goerges überzeugt mit Kämpferherz

Im ersten Fed-Cup-Duell zwischen Julia Goerges gegen Svitolina war Spannung von der ersten bis zur letzten Minute geboten. Ein spannendes Match auf hochklassigem Niveau, das mit Julia Goerges am Ende mit 4:6, 6:1, 6:4 die verdiente Siegerin fand. Und das trotz Schrecksekunde in Form eines etwas ungelenkig wirkenden Sturzes von Julia zu Beginn des dritten Satzes, der zum Glück ohne größere Auswirkungen blieb.

Ein ungefährdetes 2:0 durch Angelique Kerber

Die Schwabenhalle war froh gestimmt und im zweiten Match wurde die Stimmung einfach noch besser. Angelique Kerber ließ zu keinem Zeitpunkt in der Partie gegen Lesia Tsurenko, Ukraine`s Nummer zwei, Zweifel daran aufkommen, wer „Frau“ im Hause ist.

Viel zu viele Fehler seitens der Ukrainerin, ein konsequentes und druckvolles Spiel von Angelique führten am Ende des ersten Fed-Cup Tages durch ein ungefährdetes 6:1 6:4 der Deutschen zu einer 2:0-Führung für Deutschland. Wer hätte das gedacht und erhofft?

Svitolina mutiert zu Kerber`s Angstgegnerin - es wird nochmal spannend

Wer nun aber dachte, dass am Sonntag im ersten Einzel der Spitzenspielerinnen Kerber gegen Svitolina ein einfaches 3:0 erzielt werden könnte, sollte ganz und gar falsch liegen. Svitolina, die mehr und mehr zur „Angstgegnerin“ von Kerber mutiert, spielte im Vergleich zum Vortag extrem gut auf, bewegte sich viel besser und war extrem präsent auf dem Platz. Druckvoller, konsequenter und letztlich absolut verdient, gewann Svitolina glatt in zwei Sätzen mit 6:4 6:2.

Also sollte es Julia Goerges erneut  richten. Ein kompletter Fehlstart mit 1:4 Zwischenstand ließ die Ukrainische Fangemeinde frohlocken. Aber Goerges drehte die Partie um, gewann sechs Spiele in Folge und somit den ersten Satz. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem 0:3 Rückstand, kam Julia erneut ins Rollen und siegte mit 6:4. Ein toller Aufschlag und druckvolle und am Ende sicherere Grundlinienschläge waren das Erfolgsrezept zum deutschen Sieg! Der Klassenerhalt war geschafft, die Laola-Welle rollte durch`s Rund.

Das abschließende „Trainingsdoppelmatch zwischen Laura Siegemund/Carina Witthöft gegen die Doppelspezialistinnen Olga Sawtschuk/Nadija Kischenok endete im Match-Tiebreak mit 4:6, 6:4, 6:10 zum Endstand von 3:2 für Deutschland!

Ein tolles Fed-Cup-Wochenende in Stuttgart, das nahtlos in den Porsche Tennis-Grand-Prix übergeht – das lässt das nicht nur das schwäbische Tennisherz einfach extrem höherschlagen!

 

 

 

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