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Erste Details zum US-Open-Konzept 2020: Das kommt auf Djokovic, Nadal und Co. zu

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Endlich darf in Corona-Zeiten unter bestimmten Auflagen wieder Tennis gespielt werden. Das momentan am meisten diskutierte Thema im Tennis-Sport ist die Austragung der US Open vom 31. August bis zum 13. September in New York. Angesichts der stetig steigenden Corona-Rekordzahlen in den USA scheint die Umsetzung des Events höchst fraglich.

 

Nach der Absage des ATP-Turniers für den 14. August in Washington wachsen die Bedenken zum Grand-Slam-Turnier in New York nur rund zwei Wochen später. Trotzdem laufen die Vorbereitungen für die US Open 2020 aktuell auf Hochtouren. Medienberichten zufolge sind erste Details in Bezug auf die Unterbringung der Spieler sowie ein Hygiene- und Schutzkonzept bekannt. Auch beim Hauptproblem, der internationalen Ein-, Weiter- und Ausreise trotz zahlreicher Reisebeschränkungen, soll es Fortschritte geben.

USA-Einreise ohne Quarantäne möglich

Die Einreise in die USA soll grundsätzlich kein Problem mehr sein. „Es gibt jetzt auch die Zusicherung der Homeland Security, dass die Spieler ohne Quarantäne einreisen dürfen“, so Herwig Straka, Mitglied des Board of Directors der Spielerorganisation ATP sowie Manager des Weltranglistendritten Dominic Thiem aus Österreich.

Gemäß Informationen werden die Profis nach Ankunft in New York also nicht wie erst angenommen in einer „Bubble“ in einem Hotel am Flughafen JFK isoliert, sondern im Marriott Hotel in Long Island knapp 30 km entfernt untergebracht. Zusätzlich könnte man auf das Garden City Hotel ebenfalls in Long Island zurückgreifen. In Ausnahmefällen ist den Spielern auch eine Anmietung von Privathäusern erlaubt, sofern sie sich an die vorübergehende Isolation halten und mehrmals getestet werden. Alle Profis werden unmittelbar bei ihrer Ankunft im Hotel auf eine COVID-19-Infektion getestet. Nach 48 Stunden wird ein zweiter Test durchgeführt, sowie im Verlauf des Turniers regelmäßig Weitere. Bis sie das Ergebnis des zweiten Tests erhalten haben, gilt eine ausnahmslose Isolationspflicht im Hotelzimmer.

Zeitvertreib im Hotelzimmer

Was die Stars wohl zum Zeitvertreib in ihren Hotelzimmern während der 48 Stunden Quarantäne machen könnten? Hier eine kleine Inspiration:

- Wer einfach mal abschalten und ein bisschen Spaß haben will, bevor das aufreibende Turnier losgeht, sollte einen Besuch bei einem Online Casino wagen. Der uneingeschränkte Spielspaß sorgt für Entspannung und lässt das Warten und Bangen auf das Testergebnis gut aushalten. Mit einem Aktionscode gibt es spezielle Bonusangebote, mit denen man beispielsweise im 888casino gratis spielen kann!

- Für Spieler, die sich schon mal auf ihr Match einstimmen wollen, gibt es etwas Neues von EA Sports. Denn für die Wii ist eine neue Tennis-Sportsimulation erschienen. Bei „EA Sports Grand Slam Tennis“ kämpfen 23 (ehemalige) Sport-Legenden – unter anderem Boris Becker, Roger Federer, John McEnroe und Serena Williams – um den Grand Slam-Sieg.

- Zeit für Ordnung: Man verliert sehr schnell den Überblick darüber, wann und woher all diese Mails oder Messages kommen. Sie nehmen auch kein Ende, obwohl man auf so manche Nachricht verzichten könnte. Wann haben gerade viel beschäftigte Profisportler mal die Zeit, sich in Ruhe die Nachrichten durchzulesen, zu antworten oder zu löschen? In der Quarantäne. Innerhalb der 48 Stunden sind Mail-Posteingang sowie das Postfach von Instagram & Co leer und offen für neue Nachrichten.

Vor allem aber können die Profis sich ausruhen und sammeln: Denn nur mit mentaler Stärke gewinnt man ein solch wichtiges Match.

Risiko der US Open

Dirk Hordorff, Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), hält „das Risiko der US Open für sehr vertretbar nach all den Informationen, die mir vorliegen“. Demnach verlangt er eine zeitnahe und endgültige Aussage des US-Tennisverbands USTA: „Die Zeit läuft uns allen davon. Es ist schon eine gewisse Vorplanung notwendig. Die sind unter Zeitdruck, weil sie Entscheidungen treffen müssen, die unter Umständen viel Geld kosten.“

Auf der gesamten Tennisanlage in Flushing Meadows gilt Maskenpflicht, um kein Risiko einzugehen. Außerdem wird bei den Profis täglich die Körpertemperatur gemessen, sodass eine Infektion möglichst früh erkannt und eine Verbreitung innerhalb der Turnier-Beteiligten vermieden werden kann. „Das Hauptproblem ist die internationale Reisefreiheit“, sagt Hordorff und meint damit die zahlreichen Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Auch die ehemalige deutsche Tennisspielerin Barbara Rittner sieht dies als große Schwierigkeit. „Dann braucht es wieder Ausnahmeregelungen, die alles über den Haufen werfen – und das für ein Tennisevent?“. Ihrer Meinung nach sei es „unheimlich schwer“, aktuell zwischen „Gesundheit und einem funktionierenden Berufsleben“ abzuwiegen.

Nadal, Halep und Co. mit Priorität French Open

Wie Dirk Hordorff bereits in einem Interview erwähnte, stellen die internationalen Reisebeschränkungen die größte Herausforderung der US Open dar. Ganz besonders die anschließende Weiterreise der Spieler nach Europa, da im Anschluss die Sandplatzturniere in Madrid und Rom sowie die French Open ab 27. September in Paris bisher planmäßig stattfinden sollen. Nicht nur in Deutschland gelten strenge Auflagen, auch die europäischen Nachbarländer versuchen, die Sicherheit aller zu ermöglichen. Die USTA arbeitet gemäß einiger Medienberichten mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Weiterreise ohne darauffolgende 14-tägige Quarantäne zu gewährleisten. Sobald den Profis jedoch eine Entweder-Oder Frage zu ihrer Teilnahme gestellt wird, dürfte sich diese nach aktueller Lage recht schnell beantworten lassen: Wer momentan aus den Vereinigten Staaten nach Europa einreist, muss sich in eine 2-wöchige Quarantäne begeben. Finale in New York am 13. September, 14 Tage im Hotelzimmer, dann Aufschlag in Paris am 27. September – das scheint nicht nur unmöglich, das ist es auch. Da verzichtet man lieber auf den Corona-Hotspot New York.

Andere Tennis-Profis, darunter der Spanier Rafael Nadal sowie die Rumänin Simona Halep, geben demnach für sich selbst den am 27. September beginnenden French Open Vorrang. Auch die deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic hält die ganze Entwicklung rund um die US Open erst einmal unter Beobachtung. Sie hatte das Turnier zwar bereits im Hinterkopf, ist sich einer Teilnahme aber noch nicht sicher: „Am besten wäre es, wenn mir jemand die Entscheidung abnimmt. Meine Eltern sehen es nicht so gerne, wenn ich hinfliege“, sagt sie. „Auf der anderen Seite wurde bei diesem Turnier hier wieder mein Wettkampfehrgeiz geweckt.“

Die 3-fache Grand Slam-Gewinnerin Angelique Kerber lässt ihre Teilnahme in New York sowie ihren gesamten Turnierplan bis Ende des Jahres ebenfalls noch offen. So heißt es in einer Pressemitteilung: „[über den Turnierplan] halten wir Sie zu gegebener Zeit auf dem Laufenden“. Bereits des Öfteren hatte Kerber angedeutet, dass ihr die ungebremst steigendenden Corona-Fallzahlen in den Vereinigten Staaten große Angst bereiteten. Sehr gut denkbar ist also, dass auch für sie die French Open am 27. September in Paris das erste Grand-Slam-Turnier nach der Wiedervereinigung mit ihrem Erfolgscoach Torben Beltz werden. Genau dieser Titel wäre für Kerber nämlich so etwas wie die Endstation ihres Strebens nach Erfolg.

 

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