Tennis: Alles, was du über die Mutua Madrid Open 2022 wissen solltest

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Zwischen dem 1. und 8. Mai geht die Mutua Madrid Open 2022 an den Start und ist damit eines von insgesamt neun 1.000er Masters, die in dieser Saison gespielt werden. Alexander Zverev ist Titelverteidiger, der Ausnahmesportler hat in den letzten Jahren immer wieder mit seinem Können, aber auch mit Wutanfällen von sich reden gemacht. Ob es sich lohnt, bei Tennis Wetten auf ihn zu wetten? Oder wird es sein durchbrechender Zorn sein, der ihn vom erneuten Titel abhält? Die Spannung ist auf jeden Fall groß!

Die Favoriten der Madrid Open 2022 – wer holt den Sieg?

Es gibt zahlreiche Tennis Wett Tipps und die Fans haben alle ihren eigenen Favoriten, doch wer wird die Madrid Open 2022 wirklich gewinnen? Für Alexander Zverev spricht eindeutig, dass er das Turnier als Titelverteidiger bestreitet. Im Jahr 2018 hat er bereits gewonnen, somit scheint Madrid für den 25-jährigen Ausnahmestar ein echtes Heimspiel zu sein. Im Jahr 2021 schaffte er es mühelos, Nadal und Thiem zu besiegen und dann im Finale gegen Berrettini in drei Sätzen zu gewinnen. Wie wird 2022 für Zverev laufen?

Bislang konnte er in diesem Jahr noch keine positive Resonanz ziehen. Von sich reden machte der Ausnahmespieler lediglich mit seiner Disqualifikation aufgrund eines Wutanfalls, den der Tennisstar nach einem Turnier zeigte. Einen Sieg hat er bislang nicht erzielen können, doch Madrid scheint seine Hoffnung zu sein. Verglichen mit seinen letzten Auftritten muss er dafür aber wieder mehr Leistung zeigen, sonst wird er hinter den anderen Top-Stars zurückliegen.

Carlos Alcarez als Favorit bei den Madrid Masters

Auch wenn Alcarez mit gerade einmal 18 Jahren ein Youngster ist, hat er 2022 bereits eindrucksvoll bewiesen, wie viel Talent in ihm steckt. Er hat bereits drei Titel geholt und der Vergleich mit Nadal wird immer lauter. Nachdem er sich in Barcelona bereits den Sieg geholt hat, ist er nun heiß auf Madrid. Bislang konnte Alcarez insgesamt seit seiner kurzen Karriere vier Titel ergattern und alle davon gelangen ihm auf Sandplätzen. Ideale Voraussetzungen, denn auch in Madrid wird auf Sand gespielt.

Der junge Superstar hat stellenweise noch mit Inkonstanz zu kämpfen, was jedoch aufgrund seiner zarten 18 Jahre völlig normal ist und sich in den nächsten Jahren akklimatisieren wird. Dass auch die großen und erwachsenen Spieler ab und an durch die Decke gehen können, hat Zverev mit seinem Wutanfall ohnehin eindeutig bewiesen.

Bleibt Novak Djokovic der beste Tennisspieler der Welt?

Djokovic gilt als ATP-Nummer 1 und für viele Experten auch als bester Player der Welt. Der serbische Ausnahmeathlet konnte 2022 bereits acht Spiele absolvieren, aus vielen Turnieren wurde er aufgrund seiner fehlenden Impfung ausgeschlossen. Ein Turniersieg ist daher in seiner Vita bislang nicht für dieses Jahr enthalten.

In Madrid darf er aber antreten und auch wenn der 34-Jährige zu den älteren Athleten des Turniers gehört, kann er auf eine ruhmreiche Vergangenheit blicken. Er schaffte in Madrid 2011, 2016 und 2019 den Sieg, daher ist er als Konkurrenz für die anderen durchaus ernst zu nehmen. Wie gut er aber in diesem Jahr abschneiden wird, kann nicht genau berechnet werden. Mit ihm ist zu rechnen, doch ob er seine Maximalleistung aufgrund der ausgefallenen Turniere abrufen kann, ist fraglich.

Weitere Favoriten der Madrid Open 2022

Wenngleich einige Namen auch nicht bei den Top-Favoriten auftauchen, sollten sie trotzdem nicht unterschätzt werden. Rafael Nadal, der in den letzten Monaten zwar nicht mehr mit vielen Siegen von sich reden machen konnte, aber immer einen Blick wert ist, hat in Madrid bereits einige Turniere gewonnen. In den Jahren 2005, 2010, 2013, 2014 und 2017 nahm er als Rekord-Titeljäger den Pokal nach Hause und 2022 würde sich in seiner Vita durchaus gut machen.

Seine diesjährige Schwäche: Er hatte nach einem Rippenbruch eine längere Auszeit nötig und befindet sich gerade erst auf dem Weg der Besserung. Für Nadal wird es sicher wieder spannende und siegreiche Turniere geben, durch seine angeschlagene Verfassung ist er diesmal aber kein Top-Favorit.

Ähnliches gilt für Dominic Thiem, der eigentlich grundsätzlich einer der großen Tennis-Favoriten ist, diesmal aber nicht einmal als Geheimfavorit gewertet wird. Die letzten drei von ihm gespielten Turniere gingen mit einer klaren Niederlage vonstatten und niemand rechnet damit, dass von ihm größere Gefahr ausgehen könnte.

Stefanos Tsitsipas, der im Jahr 2019 immerhin im Finale stand, könnte zumindest für eine Überraschung sorgen, auch wenn er nicht als ernsthafter Konkurrent wahrgenommen wird. Gefahr wäre von Daniil Medvedev ausgegangen, dieser hatte das Turnier aber schon vor einiger Zeit abgesagt.

Die bisherigen Sieger dominieren das Feld

Im Madrid ist die Elite der Tennisprofis am Start, es fehlen lediglich Medvedev und Matteo Berrettini. Letzterer hat eine wichtige Operation vor sich, Medvedev muss sich am Rücken einem Eingriff unterziehen. Für Dominic Thiem, der zwar ein erfahrener Athlet ist, aber noch ein 1000er gewonnen hat, wird das Turnier vielleicht eine Premiere. Daher ist er zwar nicht bei den Top-Favoriten dabei, könnte aber vielleicht doch noch zur großen Überraschung des Turniers werden.

Fans können sich über den Bezahlsender SKY ihr Abo für den Livestream organisieren und ab dem 1. Mai 2022 täglich bei den großen Turnieren am Start sein. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass einige Namen der letzten Finals auch dieses Mal wieder mit am Start sind. Und so sah es von 2011 bis heute aus:

  • 2021: Alexander Zverev besiegt Matteo Berrettini
  • 2020: Das Turnier fiel aus
  • 2019: Novak Djokovic besiegte Stefanos Tsitsipas
  • 2018: Alexander Zverev besiegte Dominic Thiem
  • 2017: Rafael Nadal besiegte Dominic Thiem
  • 2016: Novak Djokovic besiegte Andy Murray
  • 2015: Andy Murray besiegte Rafael Nadal
  • 2014: Rafael Nadal besiegte Kei Nishikori
  • 2013: Rafael Nadal besiegte Stan Wawrinka
  • 2012: Roger Federer besiegte Tomas Berdych
  • 2011: Novak Djokovic besiegte Rafael Nadal

Fazit: In Madrid wird es wieder spannend

Als das Vierte von neun 1000ern wird Madrid in jedem Fall wieder Spannung mitbringen und die Fans verzaubern. Zudem lohnt sich auch ein Blick auf die Frauen, denn auch hier wird seit dem 26. April bis zum 8. Mai gespielt und die Damenriege hat großartige Spielerinnen am Start. Jede Menge Nervenkitzel in beiden Gruppen und Spannung bis zum Schluss sind zu erwarten.

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